S3E5 - Flo Keck, ist Nachhaltigkeit noch innovativ?
Shownotes
"Wir achten sehr darauf, dass die Dinge, die wir machen, auch wirklich etwas in Bewegung setzen.“
Katharina und Eric waren am 12.06.2026 live auf der Bühne in Frankfurt bei den Fokustagen der Interessengruppen Digital, Nachhaltigkeit sowie Ratgeber & Reise. Bei uns zu Gast war Florian Keck, Mitgründer und Co-Geschäftsführer des Kjona Verlags.
Mit ihm haben wir darüber gesprochen, was für ihn Nachhaltigkeit eigentlich bedeutet und was es erfordert, einen Verlag nachhaltig zu führen. Flo hat uns berichtet, wie sie mit Kritik umgehen und warum sie dankbar für ihre Community sind. Was das mit Haltung zu tun hat und warum Flo zuerst keinesfalls einen Verlag gründen wollte, erfahrt ihr in der Folge.
"Seid glücklich und macht Dinge, die für euch Sinn stiften und Selbstwirksamkeit ermöglichen."
Kjona Verlag Website: https://www.kjona.eco/
Ihr habt noch Fragen, Anregungen oder möchtet euch mit uns zu einem bestimmten Thema austauschen? Schreibt uns an igpodcast@boev.de.
Wir bedanken uns bei unserem Hosting-Partner www.boersenblatt.net.
Eine Produktion der IG Digital des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Transkript anzeigen
00:00:06: Herzlich willkommen bei Loslegen, dem Podcast für mehr Innovation in der Buchbranche.
00:00:11: Einem Angebot der IG-Digital im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
00:00:16: Eure Hosts sind diesmal Katarina Aichler, Sales Analyst by Penguin Random House und Erik Bartoletti Head of Business Development bei Bookwire.
00:00:26: Genau!
00:00:27: Und heute zu Gast haben wir Flug.
00:00:33: Heute zu Gast haben wir Flo Kek, den ich immer nur Flo nenne.
00:00:36: Deswegen ist sein Nachname gerade komplett aus meinem Gedächtnis gefallen.
00:00:49: Fokus Tage, auf denen wir uns hier befinden.
00:00:51: Ein bisschen darzustellen, wer wie in einerseits als Podcast der Iggy-Digitalinterviewen aber ihm ganz viele Fragen zur Nachhaltigkeit stellen werden weil ja auch die Iggynachhaltigkeit auf den Fokus Tagen Zugange ist.
00:01:04: Hallo Flo schön dass du da bist.
00:01:05: Hi!
00:01:06: Schön das ich da sein darf.
00:01:08: Flo
00:01:10: Kiona steht für verantwortungsvolles literarisches Verlegen nachhaltig neugierig und unabhängig.
00:01:18: so steht es auf eurer Website.
00:01:20: Und als ich das gelesen habe, hab' ich mich gefragt wenn wir jetzt als Innovations-Podcast mit unserer Brille da drauf schauen.
00:01:27: Insbesondere auf den Nachhaltigkeitsaspekt hat Katharina schon gesagt was ist denn an Nachhaltigkeit aus deiner Sicht innovativ und wo braucht es noch Innovationen um nachhaltig überhaupt sein zu können?
00:01:44: Wow!
00:01:45: Das ist
00:01:46: mal so ein leichter Einschrieb.
00:01:47: Ja
00:01:49: eine komplexe Frage.
00:01:52: Ich muss vielleicht damit anfangen, dass ich das gar nicht so innovativ finde was wir machen.
00:01:58: Ich denke immer es kommt von einem guten Platz und es sollte irgendwie in der Allgemeinheit so verankert sein, dass wir nachhaltig uns verhalten.
00:02:09: Wir im Speziellen haben einfach versucht das was wir im privaten schon als Nachhaltiges sozusagen Handeln verstanden haben in das unternehmerische mit zu übernehmen und dadurch einen größeren Hebel zu entwickeln.
00:02:22: Das war für uns sozusagen der Gedanke, dass wir als Unternehmen vielleicht in dem Rahmen, indem wir hier sind – also wir sind nicht sehr groß -, aber eine Vorbildfunktion einnehmen können und zeigen wo kann man sozusagen mit wenig oder mit wenig Einsatz, mit beschränkten Mitteln trotzdem nachhaltig agieren?
00:02:40: Und wie kann man daran gehen?
00:02:42: ganz praktisch im Alltag, aber auch langfristig.
00:02:44: und die Motivation für uns war immer zu sagen hey!
00:02:48: Wir haben das schöne Welt Und wenn es uns mal nicht mehr gibt und unsere kleinen Kinder größer sind, dann sollen sie mindestens so schön an dieser Welt partizibieren können wie wir das jetzt können.
00:02:58: Warum habt ihr dafür einen Verlag gegründet?
00:03:00: Ich frage ich jetzt mal ganz provokativ weil Nachhaltigkeit ist natürlich ein gesamtgesellschaftliches Thema.
00:03:06: Ich habe verstanden und wenn man eure Website liest, dann kommt das auch sehr deutlich heraus.
00:03:11: Das ist ein Thema was euch persönlich sehr am Herzen liegt, was euch sehr bewegt.
00:03:15: Wenn man da jetzt unternehmerisch in der Richtung tätig werden möchte kann man aber ja viele Dinge tun.
00:03:20: Warum habt ihr denn einen Verlag gegründet um dieses Thema voranzubringen?
00:03:24: Wir haben uns ziemlich genau vor fünf Jahren relativ häufig am Telefon ausgetauscht.
00:03:30: haben wir beide noch andere Funktionen gehabt?
00:03:36: Lass hat immer so wieder Ideen in den Raum gestellt und irgendwann sage ich zu ihm, hey, so wie das klingt.
00:03:42: Das hört sich an, dass würdest du gerne was Neues machen und Verlag
00:03:45: gründen.".
00:03:46: Und dann sagt er so ... und ich sag, es ist eine ganz schlechte Idee!
00:03:51: Also wir kamen da gerade aus Corona raus viele Läden waren zu Wir kannten die Herausforderung der Branche im Allgemeinen Und ich sag, ja komm.
00:04:02: Das ist wirklich eine blöde Idee.
00:04:03: und der sagt oh schade!
00:04:05: Ich dachte du machst mit.
00:04:06: und dann habe ich zu ihm gesagt Oh lass mich da mal drüber schlafen.
00:04:10: So und das habe ich gemacht und bin zu ihm zurückgegangen und hab gesagt hier folgende Idee folgende Vorschlag Lass uns mit der Nachhaltigkeit starten und lasst uns schauen welche Fähigkeiten wir drum herum mit einbringen können.
00:04:26: was können wir sozusagen jetzt schon an Fähigkeiten mitbringen, an Know-how mitbringen.
00:04:33: Und was können wir daraus bauen?
00:04:34: Wenn es am Ende im Verlag wird fein... wenn's eine Putzfirma wird ...fein!
00:04:40: Wir waren da ganz offen und haben uns da sozusagen sehr kritisch gegenseitig Fragen gestellt wo unsere Prioritäten sind wie das Business aussehen kann.
00:04:50: und am Ende sehen wir heute ist es verlag geworden weil dort die größte Schnittmenge war von den Sachen die wir schon einbringen können und wo wir sozusagen als Adorn die Nachhaltigkeit weiter vertiefen können.
00:05:04: Das erinnert mich total an Simon Sinek mit dem Golden Circle.
00:05:07: Start with Why, ich weiß nicht ob du das kennst aber er nimmt dann immer das Apple Beispiel und sagt ja den geht es eigentlich gar nicht darum irgendwie Telefone zu machen sondern Dingen geht's darum das Leben von Menschen zu vereinfachen und die Verbindung zwischen Mensch und Technik einfach besser hinzubekommen.
00:05:26: und ist eher Zufall dass sie dann am Ende halt Computer und Smartphones gebaut haben.
00:05:32: Er innert mich sehr in dieses Konzept Bevor und dann muss Katharina unbedingt auch mal ein paar Fragen stellen, aber vielleicht bevor wir noch tiefer reingehen wie euer Unternehmen, wie euers Verlag funktioniert.
00:05:44: Und warum ihr die Dinge so macht, wie ihr sie macht?
00:05:48: Vielleicht nochmal einen kurzer Schritt zurück!
00:05:53: einfach damit wir hier alle vom gleichen sprechen.
00:05:56: Das Wort Nachhaltigkeit ist jetzt schon sehr oft gefallen, wie genau würdest du das denn für euch definieren?
00:06:02: Was bedeutet für euch konkret Nachhaltlichkeit?
00:06:06: Ich glaube, wir haben alle irgendwie was im Kopf wenn wir diesen Begriff hören aber er ist so groß und umfassend dass er dann in meiner Erfahrung nach doch für jeden immer noch ein bisschen etwas anderes bedeuten kann.
00:06:15: Was bedeutet der für euch?
00:06:17: Genau!
00:06:17: Nachhaltigkeit ist inzwischen glaube ich sogar ein bisschen Problem behaftet das Begriff, weil ihm viele auch verwenden ohne ihn zu definieren oder falsch verwenden im Sinne von Greenwashing.
00:06:30: Für uns ist Nachhaltigkeit erst mal dass wir gestartet haben und geschaut haben was können wir tun als Unternehmen?
00:06:41: Wir haben das Ende vom vornherein mitgedacht
00:06:42: d.h.,
00:06:43: wenn es uns nicht mehr gibt was soll dann von uns übrig bleiben?
00:06:46: im Idealfall nichts sozusagen keine negative Energie im Sinne von aber auch kein negativ energetisch auswirkendes Produkt, was immer unser Produkt dann am Ende des Tages wäre.
00:06:58: Das heißt wir sind hingegangen und haben uns mit den Herstellungsprozessen beschäftigt.
00:07:02: Wir sind hingegen, haben uns der Unternehmensstruktur beschäftigt und haben für uns sozusagen verschiedene Layer von Nachhaltigkeit definiert.
00:07:10: das eines dass wir Produkte haben die kreislauffähig sein müssen.
00:07:15: Das andere ist, dass wir in unserer Unternehmensstruktur idealerweise Dinge einsetzen die per se einen gewissen Grad der Nachhaltigkeit erfüllen.
00:07:27: Wir können das Rad nicht neu erfinden aber bis zu einem gewissen Level gehen auf Refurbish-Geräte.
00:07:32: Wir lassen Softwarepartner teilweise von Extern noch mal vorher analysieren umzuschauen.
00:07:38: Ist es ein Produkt, das wir einsetzen und wollen?
00:07:42: Wir haben gesagt, wir wollen Autorinnen und Übersetzer im möglichst überbranche Standard vergüten von der ersten verkauften Exemplaren.
00:07:54: Das sind die Bereiche wo wir andere berühren und versuchen das so gut wie möglich in unseren Möglichkeiten abzubilden.
00:08:04: Wir sind zu klein, also wir hätten gerne, dass wir größer wären und das sozusagen eine Sogwirkung hat.
00:08:09: Aber wir sind sozusagen so klein als dass wir die Struktur neu erfinden können.
00:08:13: Wir arbeiten in der Struktur so nachhaltig wie sich das für uns sozusagen darstellt.
00:08:20: Ja, du hast ja am Anfang erwähnt, ihr habt beide kleine Kinder.
00:08:23: Ihr wollt auch dafür sorgen, wenn ihr mal nicht mehr da seid – in allen Sinnen, die das betrifft sowohl beruflich Irgendwann wirklich nicht mehr da seid.
00:08:34: Wie wirkt sich das dann auch, weil du gerade gesagt hast die Organisationsstruktur muss auch nachhaltig sein und auch bis zur Software?
00:08:40: Wie wirkte ich das denn auch auf euer Arbeitsverhalten aus?
00:08:43: Also seit ihr selbst auch Teil als Person des Nachhaltigkeitskonzeptes dass ihr aufgestellt habt?
00:08:51: Wie sieht das mit Arbeitskraft aus, wie sieht es mit Menschen, die ihr berührt oder andere, mit denen ihr Berührungspunkter habt.
00:08:58: Wie wirkt sich das auf solche Entscheidungen aus?
00:09:03: Wir haben erst mal nur uns beide und berühren andere in der Regel über Kooperationsmodelle.
00:09:11: Das heißt, wir haben den charmanten Vorteil für uns, dass wir flexibel und bis zu einem gewissen Grad auch innovativ sein können.
00:09:21: So, aber wir haben kein eigenes Personal und wir versuchen uns selber dadurch dass wir unsere Kinder sehr viel sehen wollen in Teilzeit im Unternehmen zu engagieren.
00:09:31: das heißt wir haben unsere Ressourcen und Kapazitäten die wir ins Unternehmen investieren gedeckelt.
00:09:37: Das heißt wir versuchen unter thirty-two Wochen Stunden zu bleiben.
00:09:40: in der Regel es gelingt nicht immer.
00:09:42: aber dort wo es nicht gelingt versuchen wir uns das nachher wieder reinzuholen.
00:09:45: und einer der Gründe oder eine eines der Ergebnisse ist heute das Last nicht hier, sondern ich hier bin.
00:09:51: Weil ich in Frankfurt lebe und er heute Zeit für die Familie
00:09:54: hat.".
00:09:56: Was ich super spannend finde, weil wenn man schon länger in der Buchbranche ist – und ihr habt ja durchaus auch Erfahrungen mit anderen Verlagen oder auch Erfahrungszeichen nehmt – dass es etwas was sich über die letzten Jahre generell gezogen hat in vielen Gesprächen, gerade Berufseinsteigerinnen gesagt haben nachhaltig im Sinne von Gesundheit und auch Arbeitsfähigkeit.
00:10:23: Dieses Arbeitspensum, das als gegeben vorausgesetzt worden ist die letzten Jahre vor allem was Programm zum Beispiel angeht.
00:10:31: Jetzt ist aber die Frage es wurde einem ja immer vermittelt zu mir als Berufsanfängerin ich habe gehört dass das immer zum Teil noch so ist, dass das ja sonst alles gar nicht funktionieren könnte wenn man da nicht so viel Arbeitszeit.
00:10:44: Und jetzt sagst du, ihr seid nur zu zweit und ihr seid klein.
00:10:50: Ist das dann finanziell überhaupt nachhaltig?
00:10:52: Also ist es eine Self-fulfilling Prophecy?
00:10:55: Wenn ich nicht so viel arbeite, kann ich auch gar nicht soviel erwirtschaften dass es überhaupt dann auch finanzielle sich trägt.
00:11:01: oder ist das was?
00:11:04: nur weil ich meine Energiehaushalte und nachhaltige Einsätze habe ich überhaupt die Möglichkeit das ganze tragfähigzumachen?
00:11:12: Also zunächst muss man mal sagen, wir haben die ganze Company selber finanziert.
00:11:17: Das heißt, wir stehen da voll in der Verantwortung und haben sozusagen selber einen Darlehen aufgenommen.
00:11:21: Das heisst im Imperativ, der sich daraus ergibt müssen wir wirtschaftlich tragfähig sein?
00:11:27: so Wir haben keine andere Geldquelle.
00:11:28: das Unternehmen muss sich lohnen.
00:11:30: dass Unternehmen muss ich tragen.
00:11:32: was wir für uns festgestellt haben waren so zwei Zwei Dinge die sich durch dieses Limit von den zwanzig Wochen stunden ergeben.
00:11:40: das eines Es fällt einem leichter Nein zu sagen, zu Dingen die man sonst gemacht hätte ohne die Wirksamkeit zu kennen oder ohne sich wirklich bewusstzumachen.
00:11:53: Ist es jetzt notwendig das überhaupt zu machen?
00:11:55: Und das andere ist dass wir sehr darauf achten, dass wir in unserem Alltag selbst wirksam sind so.
00:12:01: Das heißt, dass die Dinge, die wir machen auch wirklich was im Bewegung setzen und das funktioniert für uns eigentlich total.
00:12:09: Ja, selbstverständlich inzwischen.
00:12:10: Das heißt nicht dass wir uns immer schaffen unseren diese selbst gesetzte Linie zu halten.
00:12:15: aber das Wir da gelernt haben es geht ja doch und wir kommen beide auch aus der Branche so im weitesten.
00:12:23: Lars hat viel Programmarbeit gemacht Und ich komme aus der Softwarebranche.
00:12:27: Ich habe auch Monate gehabt wo ich drei hundert Stunden gearbeitet hab.
00:12:31: So ich merke oder wir beide merken Dass wir auch nicht jünger werden dass dieser Raubbau am eigenen Körper und am eigenen Geist kein nachhaltiges Verhalten ist für die persönliche Gesundheit.
00:12:46: Und ich würde sagen, wenn ich mal in einem Arbeitsleben jetzt muss ich für mich sprechen sozusagen von vor zehn Jahren mit dem heute Vergleiche dann bin ich heute sehr viel glücklicher und es gibt mir heute sehr viele besser.
00:12:58: und das glaube ich darf da auch für Lars sprechen wenn ich das für ihn sage.
00:13:02: Das finde ich ein wahnsinnig positives und tolles Signal, dass es auch anders geht.
00:13:07: Ich glaube, da können wir uns alle auch so ein bisschen was von euch abgucken.
00:13:11: Im Sinne von... Was von euch abschauen?
00:13:13: Ihr redet ja auch sehr offen.
00:13:14: oder vor allem zum Start habt ihr eine ganz großartige Sichtbarkeit gehabt.
00:13:20: Ihr habt ganz viel Social Media gemacht und alle hinter die Kulissen blicken lassen wie er das Ganze aufzieht.
00:13:26: Last dreht nach wie vor noch sehr persönliche Videos darüber, wie er zu bestimmten Themen steht und geht da sehr offen mit um.
00:13:37: Wie hat sich über den Verlauf der Zeit diese Community, die sich da um euch rum auch gebildet hat?
00:13:44: Wie hat ihr euch zurückgespiegelt welche Vorbildfunktionen ihr dadurch eingenommen habt.
00:13:47: Gibt es da direkt das Feedback zu sagen wir haben uns vor euch was abgekuckt Wir haben jetzt angefangen etwas anders zu machen weil wir sehen dass bei euch super funktioniert.
00:13:57: oder ist eure Community und eure Zielgruppe zum Beispiel auf Social Media eher ruhiger geworden Und ihr kriegt da gar nicht mehr so viel Feedback.
00:14:09: Also dieses Social Media Game ist ja ein sehr spezielles, das ist zum einen muss man dazu sagen eine innere Widerspruch den wir gerade aushalten weil er für uns nicht wirklich in das Thema Nachhaltigkeit sozusagen overall einzahlt.
00:14:24: Wir haben es grad unten gehört bei der Problems Diskussion oder bei der Präsentation dass die Big Tech Company jetzt nicht zwingend etwas ist was sich mit Nachhaltigkeits besonders gut hervortut, weder gesellschaftlich noch ökologisch.
00:14:39: Was für uns ist es aber immer noch in dem Sinne ein Vehikel weil wir da eben unsere Zielgruppe finden.
00:14:51: so wenn wir jetzt morgen einen anderen Ort hätten wo wir exakt gleich viel Zielgruppen finden könnten und exakt leicht viel Sichtbarkeit generieren können dann würden wir das dort machen dann würden nicht dort bleiben wo wir jetzt sind was wir aus dem Feedback der Community gelernt haben ist, dass einerseits sozusagen wie natürlich schon kritisch beachtet werden.
00:15:14: Das ist ja das Schöne.
00:15:15: sozusagen die Trolle werden nicht so sehr kritisiert im Sinne von ihrem Selbstverständnis wie die, die versuchen es richtig zu machen und das ist auch fair, das nehmen wir an.
00:15:25: So
00:15:25: d.h.,
00:15:27: Wir haben die dankbare Situation positives Feedback bekommen, überwiegen.
00:15:33: Wir kriegen natürlich für die Reals die Lars macht.
00:15:37: Kriegen wir schon immer wieder mal so einen mit?
00:15:42: Was denn jetzt ein weißer Mitleiter-Mann zum Thema Feminismus dann bitte schön zu sagen hätte... Aber das nehmen wir auch mit, sodass nehmen wir sportlich und dann denken wir halt ja es müssen alle an dem Thema sozusagen in einem Strang ziehen.
00:15:58: Und da sind wir.
00:15:59: ansonsten gibt's einfach sehr.
00:16:01: Also, ich muss gestehen in den letzten fünf Jahren oder sagen wir mal in den vergangenen drei Jahren, seit wir mit Büchern nach draußen gehen.
00:16:09: So viel positives Feedback overall haben wir in den Jahren beide vorher nicht gekannt und das ist eigentlich was sehr Schönes, wofür wir sehr dankbar sind.
00:16:18: Begino ist denn eigentlich eure Zielgruppe?
00:16:21: Und wie relevant ist für die dass ihr einen nachhaltigen Verlag gegründet habt?
00:16:29: also Ist das für die ein Thema, dass sie sagen ich möchte gerne einen Buch kaufen.
00:16:36: Ich weiß vielleicht noch nicht was und ich entscheide mich bewusst für Kiona aufgrund dessen wofür ihr als Verlag als Unternehmen steht.
00:16:45: oder ist es ganz klassisch würde ich jetzt mal nennen, dass ihr eure Zielgruppe rein über die Inhalte der Bücher, die ihr verlegt findet?
00:16:54: Wie schätze du das an?
00:16:57: Also wir gehen, wir kommen vom Inhalt.
00:16:59: Wir suchen sozusagen Stoffe die in einer gewissen Breite ein Potenzial haben.
00:17:06: das heißt wir denken nicht immer als erstes an die Zielgruppe.
00:17:08: weiß ich nicht weiblich-vierzig plus so klassische Lesermarkt sondern wir also.
00:17:14: wir haben von Programmschwerpunkt her Beletristik und gesellschaftspolitisches Sachbuch.
00:17:21: Das heißt es ist schon... in unserer DNA an gesellschaftlichen Wandel interessiert.
00:17:28: Und da gibt sich schon eine gewisse Zielgruppe daraus, die Bandbreite ist aber trotzdem von jung bis alt in der Tendenz eher urban natürlich sozusagen wie wir aufgestellt sind.
00:17:43: In der Tendenz durchaus auch eher weiblich.
00:17:46: Aber innerhalb dieses Spektrums gehen wir immer hin und schauen das ist das Buch oder dass es die Autorin Und wir wollen ihr bei dem Thema, ob das jetzt weiblich armut ist zum Beispiel beim Thema oder im Buch eine Sichtbarkeit geben.
00:18:03: und wie kriegen wir die Zielgruppe erreicht.
00:18:06: Binnet ihr auch aktiv in die Auswahl von Themen mit ein?
00:18:10: Oder wie arbeitet Ihr mit der Community?
00:18:12: Du hast schon gesagt dass das Feedback was sie bekommt sehr wertvoll für euch ist.
00:18:17: aber welche anderen Mittel und Wege nutzt ihr da noch um eben sehr eng mit denen zusammen zu arbeiten?
00:18:26: Wir arbeiten vielleicht gar nicht so eng mit denen sozusagen in der Programmgestaltung definitiv nicht.
00:18:32: Dass es sozusagen ein Programm wird von uns gestaltet, da haben wir einen Fokus drauf, genau genommen ist LASDA im Zentrum und ich darf da stückweit eher erster Fan sein.
00:18:44: aber was wir machen ist... ...wir nehmen jedes Feedback ernst und nehmen sozusagen egal ob das jetzt von der Endkundin oder aus dem Handel kommt und gehen darauf ein.
00:18:53: Und da entsteht in der Regel ein selbstberksamer Dialog, dass wir noch mal anknüpfen können, dass auch aufbauen können.
00:19:02: Wir haben zuletzt zum Beispiel um aktuelles Geschehen heranzuziehen.
00:19:08: Wir bekommen zuletzt etwas Ärger für unser Abo aus dem Handel, weil wir quasi am Handel vorbei agieren.
00:19:17: Aber wir nehmen dieses Feedback direkt mit versuchen daraus eine Dynamik zu erzeugen und gehen sofort ins Gespräch.
00:19:24: Und versuchen Ansätze, die uns jetzt nicht eingefallen sind dann sofort zu integrieren.
00:19:28: Das heißt in der Programmarbeit sind wir unabhängig.
00:19:32: Wir machen unsere Sachen.
00:19:33: aber in anderen Sachen haben wir Covervorstellungen in der Community gemacht.
00:19:38: Wir haben unseren eigenen Newsletter als Kanal wo wir immer wieder Umfragen machen.
00:19:42: Wo wir auch konkret gefragt haben welche Arten von Produkten wünscht ihr euch von uns so?
00:19:47: Das nutzen wir.
00:19:48: Das ist ein total guter Indikator für uns, um selber noch mal ins Denken zu kommen.
00:19:56: Aber wir machen keine sozusagen Entscheidungsprozesse von den externen abhängig.
00:20:02: Aber es ist quasi ein gesundes Austauschen, dass man auch merkt.
00:20:07: Ihr nehmt das Feedback ernst und ihr gebt dann ja auch quasi zurück Feedback.
00:20:10: was davon habt ihr angenommen und geprüft aber nicht umgesetzt?
00:20:14: Und was ist auf eine Idee zurückzuführen die ihr vielleicht aus der Community bekommen habt?
00:20:19: also quasi dass man richtig gemerkt ihr geht ins Gespräch.
00:20:22: Das versuchen wir so mit unseren immer unter den gesetzten Gegebenheiten und mit den limitierten Mitteln.
00:20:30: Bislang funktioniert das gut und wir gehen darauf ein.
00:20:33: Okay, weil du es gerade kurz erwähnt hast ich weiß nicht ob jeder hier an den Bildschirm und später dann auch im Podcast selbst das weißt.
00:20:42: Du hast grade euer Bundle erwähnend Magst du noch mal kurz für die Leute dies nicht kennen zusammenfassen.
00:20:47: was ist das?
00:20:48: wie geht ihr dabei vor dass auszuwählen?
00:20:50: also was steckt hinter dem sogenannten Bundel?
00:20:53: Genau es gibt zwei Bereiche.
00:20:55: einmal das Abo Die Bandels, bei dem Bandel gehen wir so vor.
00:20:59: Da haben wir uns auch vorher nochmal im intensiven Austausch mit einem Justizjahr des Börsenvereins sozusagen daran gearbeitet weil wir da eine gewisse Unsicherheit was den Preis betrifft hatten.
00:21:11: Grundsätzlich ist es so dass wir Buchpakete bildenden im kleineren Rahmen zwei Bücher drei Bücher die gemeinsame Merkmale haben, die zusammenpassen.
00:21:21: Ob sie jetzt von einer Autorin sind oder ein gewisses sozialen Brennpunkt aufgreifen und die packen wir zusammen mit einer ISBN ganz technisch formuliert mit einem eigenen Preis und der ist am meisten ein bisschen unterhalb dessen was der Einzelpreis ist.
00:21:40: beim Abo wiederum es ist anders das ist der volle preis für zu zeigen alle bücher.
00:21:45: nur beim bandel haben wir eine preisreduktion.
00:21:48: genau
00:21:53: Was mich noch mal interessieren würde, weil du hast ja schon gesagt, ihr habt den Verlag so aufgebaut wie das für euch passt.
00:22:05: Trotz allem verfolgt ihr damit auch eine gewisse, weiß nicht ob man das Mission nennen kann aber schon eine gewiss Grundhaltung die ihr natürlich nach außen tragen wollt.
00:22:16: Und wenn wir sind ja ein Innovations-Podcast für die ganze Branche und da natürlich dann auch immer ganz speziell daran interessiert, was können andere in der Branche von euch lernen?
00:22:26: Was können die an Impulsen von euch und eurem Weg mitnehmen.
00:22:32: Unter dem Aspekt würde mich jetzt nochmal interessieren wie... Wie könnte man oder was wäre dir wichtig, was man quasi von euch lernen kann?
00:22:43: Was man mitnehmen kann wo ihr vielleicht auch als Beispiel fungieren könntet.
00:22:52: Ja ich würde jetzt gerne sagen wir sind sozusagen so große inspirierende Steve Jobs Menschen die da rumlaufen und alle alle abholen.
00:23:01: im Grunde glaube ich das was was wir vielleicht am besten nach draußen transportieren am leichtesten mitnehmen lässt ist, dass wir sehr glücklich und sehr dankbar sind für das was wir machen dürfen.
00:23:13: Also ich glaube, das Glücklichsein ist etwas, was... Ich habe heute Morgen, als ich meinen Sohn in Kindergarten gebracht hab, bin ich danach nochmal ins Büro gefahren bevor ich hierher gekommen bin und dachte mir so Was für ein krasses Glück wir haben!
00:23:29: Wir sind total geleben ja in der Lotterie des Lebens einen europäischen Reisepass bekommen und dürfen uns total frei verhalten.
00:23:40: Und häufig merken wir so im Alltag mit Leuten, mit denen wir sprechen die in anderen Unternehmen arbeiten das dieses Momentum wo man dieses Glück empfindet dass wir haben jeden Tag nicht mehr so präsentes und ich glaube das ist etwas was wir ganz gut hinbekommen wo wir sehr dankbar sind um das was wir uns wünschen.
00:24:01: das andere mitnehmen das jetzt nicht total innovativ Aber ich glaube, es hilft im Alltag einen schönen Tag zu verbringen und Sinnstiften zu sein.
00:24:14: Das ist vielleicht der zweite Punkt, den man noch mitnehmen kann.
00:24:18: Wir haben uns ja aus anderen Gebilden herausentwickelt als andere Unternehmen und haben für unseren Fokus gefunden wo wir sagen da sind wir jeden Tag an etwas sinnhaften dran Und da sind wir jeden Tag mindestens bis zu einem Grad, wo uns das Wohlfühlen macht selbst wegsam.
00:24:40: Das glaube ich sind so die Sachen, die man konkret am besten mitnehmen kann.
00:24:45: und dann lassen sich auch Dinge, die schwer fallen wie zum Beispiel eine Steuererklärung etwas leichter abbilden.
00:24:54: also das heißt unsere sozusagen unsere Alltagsprozesse sind ja sehr ähnlich anderen Verlagen.
00:25:02: Auch wir dürfen das Elsterportal und irgendwelche Daten eintragen.
00:25:05: Und wenn wir wissen, dass wir das für einen guten Zweck machen im Sinne von langfristiger Unternehmensstrategie dann fällt einem das leichter auch die Sachen mitzunehmen, die nicht so schön
00:25:16: sind.".
00:25:17: Du magst es als nicht besonders innovativ bezeichnen aber ich finde trotz allem sind das Dinge, die man sich selbst gar nicht oft genug immer wieder bewusstmachen kann.
00:25:28: also das was du gesagt hast versuchen glücklich zu sein und sich vor allen Dingen auch überlegen, was macht mich glücklich?
00:25:37: Wie muss ich mir mein Leben aufbauen um dieses Glück empfinden zu können.
00:25:42: Wie schaffe ich eine sinnstiftende Tätigkeit?
00:25:48: wie baue ich das eben so hin dass ich selbst wirksam und sinnstifend arbeiten kann?
00:25:53: Und ich finde einen weiteren Aspekt gehört da auch noch dazu Auch das ist jetzt nicht super innovatives, aber dadurch habt ihr es eben geschafft die beiden vorgenannten Punkte auch im Wesentlichen zu erreichen.
00:26:07: Das hattest du vorhin gesagt eben auch nein zu sagen weil wenn man sagt das ist für mich wichtig meine Familie möglichst oft zu sehen und dementsprechend auch nur eine begrenzte Stundenzahl pro Woche für mein Unternehmen tätig zu sein dann muss ich sehr oft nein sagen sonst geht das überhaupt nicht.
00:26:27: Und da muss ich an der ein oder anderen Stelle vielleicht auch innovative Wege finden, in der begrenzten Stundenzahl trotzdem zu Ergebnissen zukommen.
00:26:37: Ich würde gerne bevor wir unsere typischen zwei Abschlussfragen, die wir jedem Gast in unserem Podcast stellen, vielleicht tatsächlich die Gelegenheit mal nutzen dass wir hier Publikum vor uns sitzen haben.
00:26:50: das kommt nicht so häufig vor oder wird das Publikums schon ganz nervös und wirft die Flaschen um.
00:26:58: Gibt es denn Fragen aus dem Publikum Anmerkungen?
00:27:02: Also, wie können hier gerne eine große Diskussionsrunde daraus machen?
00:27:05: Gibt's jemanden der etwas fragen möchte?
00:27:11: Nicht alle gleichzeitig!
00:27:15: Maren hat eine Frage.
00:27:18: Es ist gar nicht so wirklich ne Frage aber einen Aspekt würde ich gerne nochmal, weil ich das ziemlich sehr großartig finde was er ja auch tut und auch zum Thema... Gleichberechtigung gehört, nämlich die Finanzierung eurer Autorinnen und Autoren.
00:27:32: Und das ist ein Aspekt den ich total wichtig finde und großartig finde dass ihr die nämlich gleich vergütet.
00:27:40: Das würde ich gerne auf jeden Fall nochmal herausheben wollen weil das macht für mich auch noch einen großen Pluspunkt bei eurem ganzen Verlagsprojekt.
00:27:50: Dankeschön!
00:27:52: Grundsätzlich ist es so Alle Autorinnen und Autoren gleich vergühten, gleich beteiligen.
00:27:59: Zwölf Prozent am Nettoerlös!
00:28:01: Und wir sind total dankbar dass wir es geschafft haben sozusagen diese jährlichen Ausschüttungen immer kontinuierlich ein bisschen zu steigern weil uns das sozusagen einerseits Vertrauen von den AutorInnen und Autorn bringt und andererseits auch ein bisschen Belege ist für uns, dass die Wirtschaftlichkeit dahinter funktioniert.
00:28:24: Was wollte dir denn Flo?
00:28:26: Schon immer mal Fragen, wo wir selber nicht dran gedacht haben.
00:28:29: Jetzt ist die Gelegenheit.
00:28:32: Lisa?
00:28:34: Ich wollte noch mal nachfragen mit dem Abo-Modell.
00:28:37: Das wurde jetzt im Gespräch eben nur kurz angesprochen.
00:28:41: Da hast du Florian schon gesagt, dass ihr da auch negatives Feedback erst einmal vom Handel bekommen habt.
00:28:50: Was sind der Lösungsansätze dann gemeinsam weiterzumachen und wie genau funktioniert das?
00:28:58: Also wir sind jetzt erstmal, weil das relativ frisch war.
00:29:02: Wir waren jetzt zuletzt auf der IG unabhängige Sortimenta und haben da am Podium uns ein bisschen verprügeln lassen dürfen und haben das sozusagen daraus die Dynamik mitgenommen – wir haben es schon vorher überlegt!
00:29:19: Fakt ist der, wir sind im Abo an Start gegangen im November und haben das gemacht aus einer wirtschaftlichen Notwendigkeit, weil ich in der Liquiditätsplanung für dieses Jahr eine große sechsstellige Lücke gesehen habe.
00:29:31: Und dann haben wir uns überlegt okay, wir müssen unser Geschäftsmodell ein Stück weiter weitern und lass uns das mal probieren.
00:29:38: Das haben wir vor fünf Jahren in unserem Business Plan geschrieben.
00:29:41: vielleicht ist es ja gar keine so schlechte Idee.
00:29:46: Haben gestartet und wollten aber da nicht sozusagen gleiches große Rad drehen.
00:29:50: wenn an den Handel rangehen, dann muss das schon Hand auf Fuß haben.
00:29:54: Da muss das Modell funktionieren, da müssen wir für uns so ein Proof of Concept haben.
00:30:00: und wir haben jetzt im ersten Jahr für uns sozusagen sammeln wir Daten und gehen jetzt auf dem Handel zu.
00:30:07: Wir haben gerade diese Woche ein paar ausgewählte Buchhändlerinnen und Buchhälder mit denen wir schon in Diskussion waren Anfragen rausgeschickt dass wir uns im August zusammensetzen.
00:30:19: Wir entwickeln bis dahin unser Modell, wie wir den Buchhandel am besten integrieren können.
00:30:24: Da wir beim Abo ein sehr persönlich gestaltetes Produkt haben und es uns schwerfällt sozusagen einfach nur in den Handel die Bücher reinzugeben, die wir selber verpacken wo wir selber nochmal sozusagen Bookblade reinkleben und einen Brief dazu legen versuchen wir natürlich eine Möglichkeit zu finden wo wir beide Bedürfnisse abbilden können und den Handeln finanziell auch noch mal beteiligen könnten an dem Modell.
00:30:49: Vielen Dank.
00:30:51: Eine Frage hatte ich da hinten noch gesehen, genau?
00:30:54: Mich würde interessieren wie sie Autoren und Autorinnen aussucht beziehungsweise wie kommen die Manuskrifte zu euch?
00:31:03: das ist wahrscheinlich nicht so der klassische Weg wie in einem großen Verlag.
00:31:09: Ich fürchte er ist nicht sehr anders.
00:31:11: also wir kriegen.
00:31:14: Wir kriegen im dreistelligen Bereich unverlangteingesandte Manuskripte, die wir nicht schaffen zu prüfen.
00:31:20: De facto ist es so dass wir über Agenturen gehen und Lars hat über die letzten fünfzehn Jahre bei seinen anderen Verlagsstationen Netzwerk aufgebaut Und wir gehen dann konkret an Agenturen wo wir wissen da sind bestimmte Ansprechpartner zu bestimmten Themen Die sozusagen unser Programm abbilden Und lassen uns dann mal noch Skripte geben, die in der Regel bei den großen durchgefallen sind und schauen welche Schätze wir da heben können.
00:31:49: Vielen Dank!
00:31:50: Okay ich fürchte die Zeit ist schon ein bisschen vorangeschritten, ich könnte noch ewig mit dir plaudern.
00:31:56: Vor allem weil du sehr viele inspirierende Dinge gesagt hast, die man sich genau so aufschreiben könnte.
00:32:03: Das möchte ich auch für meine Zukunft.
00:32:05: So möchte ich mein Arbeitsleben
00:32:06: gestalten.".
00:32:07: Ja, ich möchte sinnstiftend arbeiten!
00:32:09: Ich möchte etwas zurücklassen was quasi jemandem was bringt aber ich möchte keinen negativen Abdruck hinterlassen.
00:32:16: also da stecken ganz viele ganz tolle Weisheiten drin.
00:32:20: du hast uns du hast mich sehr inspiriert in diesem Gespräch.
00:32:24: Ich möchte aber jetzt wissen, gibt es jemanden der dich inspiriert?
00:32:28: Also wer in der Branche oder vielleicht auch außerhalb der Branche fällt dir sofort ein.
00:32:35: Der dich wiederum inspiriert etwas anders zu machen, etwas besser zu machen.
00:32:41: Das ist wahrscheinlich ein bisschen plump, aber ich habe zuletzt mit Sebastian Gugels ein paar Mal gesprochen weil wir bei Zufall dieselben Wege hatten und das fand ich doch sehr schön seinen Ansatz zu zeigen, Engagement zu zeigen über sein Verlag hinaus für die Branche.
00:33:02: Ich traue mir das gar nicht zu weil ich mit meinen Kindern ehrlich gesagt und mit dem Job voll ausgelastet bin in meinem Leben und umso mehr hat mir das sozusagen krassen Respekt verlangt dass ich dachte der ist über Wochen ständig unterwegs lebt draußen Koffer und setzt sich für eine gute Sache ein und hat keine Berührungsängste auch gewissen Politikern, dafür habe ich großen Respekt.
00:33:30: Aber wir haben auch gestern, fand ich zum Beispiel was Lisa ... Wir hatten gestern ein Lego Workshop und da hatte mich am Rande das mit Lisa noch mal kurz unterhalten und ich fand so wie sie für ihr Thema einstellt, das finde ich auch total inspirierend.
00:33:42: also ich finde im Kleinen und im Großen sehr schöne und tolle Vorbilder in der Branche.
00:33:49: Vielen Dank!
00:33:51: vielleicht nur kurz ergänzend.
00:33:52: Ich kann natürlich keinesfalls für Sebastian Google sprechen, aber ich würde mir zutrauen für Katharina und mich zu sprechen weil wir diesen Podcasts und auch unsere Arbeit in der IG Digital das ist ja auch ehrenamtlich auch wenn es mit sich hat nicht ganz so viele Stunden wie bei Sebastian sind.
00:34:09: aber dennoch finde ich passt das sehr gut zu dem was du selber vorher gesagt hast dass wir das eben als sehr sinnstiftend empfinden und das ist einfach unglaublich viel Energie zurückgibt, solche Gespräche wie heute hier mit dir führen zu können und dass man da einfach so viel rauszieht.
00:34:27: Dass die Zeit eigentlich völlig irrelevant ist, die man da rein investiert.
00:34:34: Vielen
00:34:34: Dank!
00:34:35: Danke dir In diesem Sinne unsere klassische Abschlussfrage am Ende jeder Folge, weil wir immer gerne positiv aus unserer Podcastfolge rausgehen wollen und eben vor allen Dingen auch optimistisch in die Zukunft schauen möchten.
00:34:52: Daher ja auch die Frage an dich – wie machst du unserer Branche Mut zu mehr Innovation?
00:34:58: Mut für die Zukunft!
00:35:02: Wow also ich hoffe erstmal dass die Branche nicht von meiner Zusprache abhängig ist.
00:35:08: Also ansonsten kann ich nur sagen, was ich aus den letzten zwei Tagen mitgenommen habe.
00:35:12: Ich glaube ist die Branche sehr motiviert und sehr resilient und sehr optimistisch, was die Zukunft betrifft oder nicht.
00:35:20: immer optimistischer, aber mit einem optimistischen Ansatz dabei in die Zukunft zu arbeiten.
00:35:27: Und das, glaube ich funktioniert gut wenn wir alle zusammen an einen Ziel arbeiten.
00:35:35: Sehr guter Ding, dass es uns gelingen wird.
00:35:39: Das freut mich sehr wenn wir das mit den zwei Fokustagen hier in Frankfurt geschafft haben.
00:35:47: ich glaube dann können wir alle sehr glücklich sein als Branche auf
00:35:49: jeden Fall!
00:35:50: In diesem Sinne vielen herzlichen Dank an dich Flo, dass du zu uns gekommen bist ja als Gast in unserem Podcast.
00:35:57: Vielen dank auch an die Zuhörenden, die hier vor uns sitzen und danke an dich Katharina.
00:36:02: Danke an dich Erik
00:36:05: Danke euch.
00:36:06: Ciao!
00:36:13: Liebe Zuhörer und Zuhöhrerin, ihr habt noch Fragen, Anregungen oder möchtet euch mit uns zu einem bestimmten Thema austauschen?
00:36:21: Schreibt uns an igpodcastatboev.de.
00:36:28: Wir möchten uns außerdem bei unserem Hosting-Partner dem Börsenblatt herzlich für die Unterstützung bedanken.
00:36:35: Loslegen.
00:36:36: der Podcast für mehr Innovation in der Buchbranche ist eine Produktion der IG Digital des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
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